Standardaufstellung bei Dame: Je zwölf Damensteine der dunklen und der hellen Seite auf den jeweils nächstgelegenen dunklen Feldern.
Die Dame ähnelt dem Schach in Aufbau und Zielsetzung auf den ersten Blick. Das Brett selbst ist als Schachbrett erkennbar. Dank einfacherer Regeln und weniger eingeschränkter Taktiken entsteht ein flüssigeres, offeneres Spiel.
Ein Schachbrett hat 64 Felder, ist in acht mal acht angeordnet und besitzt karierte Felder (daher der amerikanische Name). Die dunkleren und helleren Felder werden unterschieden, damit die Platzierung der Damensteine eindeutig ist. An jedem der beiden gegenüberliegenden Enden werden auf den jeweils zwölf nächstgelegenen dunklen Feldern zwölf Damensteine platziert: weiße an einem Ende, schwarze am anderen.
Daher besteht zwischen beiden Spielern vollständige Symmetrie; der Spieler, der eröffnet, kann per Münzwurf bestimmt werden.
Ziel des Spiels ist es, ... zu entfernen:
Das Format des Damespiels kann angepasst werden, um den Spielablauf zu straffen und das Ausnutzen von Fehlern unattraktiver zu machen. Eine mögliche Zusatzregel besagt beispielsweise: Wird in einem Zug eine Schlagmöglichkeit gegen einen Damenstein nicht genutzt, obwohl sie bestanden hätte, so entfernt der Gegner den gezogenen Damenstein, noch bevor er selbst am Zug ist.
Um die Wahrscheinlichkeit eines Remis in Wettkämpfen zu verringern, ist es üblich, ein Losverfahren zu verwenden. Eine Karte wird zufällig aus einer Auswahl gezogen, wobei jede eine von Schwarz begonnene Eröffnungsabfolge von drei Zügen enthält. Weiß setzt die Partie mit dem vierten Zug fort. Da durch diese Variante eine Asymmetrie entsteht, wird die Situation in einer zweiten Partie umgekehrt, oft im Rahmen einer Serie von Partien.
Das Spiel endet, wenn:
Jeder Damenstein, der bis zur am weitesten von seiner Startposition entfernten Reihe vorrückt, erhält einen weiteren Damenstein derselben Farbe aufgesetzt, wodurch er zur Dame wird. Jeder Spieler zieht abwechselnd einen Damenstein:
Erhalten Sie jetzt 10% Rabatt auf Ihre Bestellung.